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Ukrainischer kulinarischer Konzertabend mit unserer Köchin Tamara Bohuslavska aus Kiew und dem Sänger Vladyslav Tlushch mit der Pianistin Alina Shevchenko

Juni 25 @ 6:30 pm - 11:00 pm

Ukrainisches Kulturzentrum Prostir
Staffelnhofstrasse 7
Parkplätze beim Zentrum Ruopigen
Bus Nummer 2, 5 – Haltestelle Reussbühl, Schiff
Bus Nummer 40, Zentrum Ruopigen oder Schulhaus Staffeln

Anmelden:
info@klanghotel.net
http://www.klanghotel.net/anmelden

Tamara Bohuslavska führte in Kiew ein beliebtes Restaurant, bevor sie in die Schweiz flüchten musste.
Nun kocht sie wieder ihre Spezialitäten im Prostir.
Beginn Apero ab 18:30
Beginn Service 3-Gang-Menu ab 19:30
Konzert: 21:00 bis ca. 21:40
Danach Ausklang bei Wein und Kaffee bis 23:00

Preise: 
3-Gang-Menu mit Fleisch: 45.- (exklusiv Getränke)
3-Gang-Menu vegetarisch: 40.- (Exklusiv Getränke)
Konzert: Kollekte

Tamara Bohuslavska

Eigentlich bin ich Ökonomin. Aber mein Mann und ich liebten es zu kochen. So begannen wir, von unserem eigenen Restaurant zu träumen und eröffneten in Kiew einen Betrieb, in den wir all unsere Liebe steckten.
Jetzt bin ich in der Schweiz mit meinem Sohn und ich bin sehr glücklich, Teil des Projektes von Prostir zu sein. Prostir gibt mir die Chance in einem neuen Land, das zu tun was ich liebe: Kochen. So kann ich den Menschen hier ein Stück Kultur näherbringen.
Dank Prostir fühlen wir ukrainische Frauen uns nützlich und so glücklicher. Dies stärkt unseren Glauben, bald nach Hause zu dürfen.
Wir haben ein wunderbares Land mit wunderbaren Menschen. Mit meiner Arbeit möchte ich Euch beides näherbringen.

Die ukrainische Küche ist berühmt für ihre Vielfalt, ihren hohen Nährwert und ihren köstlichen Geschmack. In der ukrainischen Tradition hat sich gegenüber dem Brot eine besonders ehrfürchtige Haltung entwickelt. Es ist das Hauptnahrungsmittel und gleichzeitig ein obligatorisches Attribut vieler Zeremonien und Rituale. Und es gibt andere Arten von Mehlprodukten – Pampushki, Knödel, Knödel, Naistniki und vieles mehr.

Das beliebteste Gericht in der Ukraine ist zweifellos Borschtsch. Es enthält bis zu 50 verschiedene Produkte, hauptsächlich Gemüse. Gleichzeitig können sich die Rezepte für ukrainischen Borschtsch je nach Region, Saison und verfügbaren Produkten stark unterscheiden. Sie sollten ukrainischen Borschtsch nicht (und vor allem zum ersten Mal) außerhalb der Ukraine probieren, da das Rezept für seine Zubereitung ziemlich kompliziert ist und in der Regel von Generation zu Generation weitergegeben wird, sodass niemand ukrainischen Borschtsch besser kocht als eine ukrainische Gastgeberin

Vladyslav Tlushch ­wurde in Ukraine in der Stadt Ternopil im Westen des Landes geboren und studierte von 2012 bis 2018 in Lwiw an der National Music Academy. 2017 debütierte er als Figaro in «Le nozze di Figaro» an der Nationaloper Lwiw. 2018 trat er solistisch in der Orgelhalle von Lwiw auf. Er besuchte Meisterkurse bei Vladimir Chernov, Eytan Pessen und Olga Pasichnyk. 2019 war er Mitglied der Opernakademie am Teatr Wielki in Warschau. Ab der Spielzeit 2019/20 gehörte er zum internationalen Opernstudio des Opernhaus Zürich und verkörperte hier in der Spielzeit 2020/21 Antonio in «Il viaggio a Reims», Carlotto in «Don Pasquale», Il maestro in «Viva la Mamma» sowie einen Deputati fiamminghi in «Don Carlo». Im September 2021 wird Vladyslav im Rahmen des PromFest-Festivals in Estland als Poet in «Il Turco in Italia» zu erleben sein. 2018 war Vladyslav Tlushch Preisträger des Ukrainischen Gesangswettbewerb für junge Sänger. 2019 erhielt er im Finale des Klaudia Taev Wettbewerbs einen Spezialpreis für seine Interpretation von Schuberts «Ave Maria». 

Ab der Spielzeit 21/22 ist Vladyslav Tlushch Ensemblemitglied des Luzerner Theater und wird als Graf in «Le nozze di Figaro» sowie als Tarquinius in «The Rape of Lucretia» zu sehen sein.

Alina Shevchenko – ukrainische pianistin, Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich 2021/23.
Ab 2019 war sie Mitglied des Opera Academy Programms des Teatr Wielki in Warschau.
Preisträgerin des Stipendien-Programms des Polnischen Kultur Ministeriums „Gaude Polonia 2021“ (Prof. Ewa Pobłocka, Warschau, Polen).
Sie hat an der Donezk Special Music School für begabte Kinder, der Donezk Music Academy benannt nach S. Prokofjew (2012 – 2014, Prof. Natalia Chesnokova) und der Lviv National Music Academy benannt nach M. Lysenko (2014 – 2018, Master ) studiert  (Prof. Galina Blazhkevich, 2018 – 2020, Aufbaustudium, Prof. József Örmény, Klavier solo.
Gewinnerin zahlreicher Wettbewerbe, u.a. „Chords of Khortytsia“ (Preisträger 2011, 2012, 2013, Ukraine), erster Preis beim Vladymir Viardo-Wettbewerb (2013, Ukraine), erster Preis beim Heinrich-Neuhaus-Klavierwettbewerb (2016, Ukraine)  , erster Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb Evgen Stankovich (2016, Ukraine), 12. Internationaler Wettbewerb für Liedkunst Stuttgart 2020 (Anerkennungspreis zusammen mit Yuri Hadzetskyy) etc. Von 2016 bis 2018 war sie Stipendiatin des Präsidenten der Ukraine.
2019 – Teilnahme an ISAM – International Summer Music Academy – mit den Professoren Lily Dorfman (Israel) und Antony Baryshevsky (Ukraine) (Ochsenhausen, Deutschland);  nahm auch am Internationalen Danielle Petralia Klavier Meisterkurs (Italien, Rom) teil. Im Sommer 2021 nahm sie beim Exzellenz Labor Oper in Deutschland teil, wo sie u.a. bei Hedwig Fassbender, Fausto Nardi, René Massis und Enrico Maria Cacciari studierte.2022 arbeite sie als Korrepetitorin an der International Opernstudio Zurich für „Il Mondo della Luna“ von J.Haydn. Dirigent – Joseph Bastian.
Als Solistin und kollaborative Pianistin spielte sie in der Ukraine, Polen, der Schweiz, Südkorea, Österreich, Italien und Deutschland.  Ihre Zusammenarbeit mit Dirigenten umfasst Arbeiten mit Mykola Lysenko, Alexander Dolinsky, Vyacheslav Redya (Ukraine), Young Keun Kim (Südkorea), Michał Klauza (Polen).

Programm

Gustav Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen
1.Wenn mein Schatz Hochzeit macht
2.Ging heut` morgen über`s Feld
3.Ich hab` ein glühend Messer
4.Die zwei blauen Augen von meinem Schatz

Mykola Lysenko
1.Die Feuersbrunst
2.Grenzenlose Felder

Yakiv Stepovyi (1883-1921):
1.Die endlose Steppe

Kostiantyn Dankevych
1.Monologue of Bogdan “Nebo bez zoryane…” aus der oper Bogdan Khmelnytsky

Details

Datum:
Juni 25
Zeit:
6:30 pm - 11:00 pm