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Sankt-Karli-Kirche Luzern: Sonntags-Soirée mit Marc-André Teruel (Kontrabass) und Federico Pulina (Klavier)

Juni 19 @ 5:00 pm

Marc Teruel (Kontrabass)
Federico Pulina (Klavier)

Eintritt frei, Kollekte

Programm

Giovanni Bottesini (1821-1889) – Elegie No.3 in E minor, „Romanza patetica“ (Melodia)

Clara Schumann (1819-1896) – Drei Romanzen für Violine und Klavier, Op. 22
1. Andante Molto / 2. Allegretto : Mit zartem Vortrage / 3. Leidenschaftlich schnell

Robert Schumann (1810-1856) –
Fantasiestücke für Klarinette und Klavier, Op. 73
1. Zart und mit Ausdruck / 2. Lebhaft leicht / 3. Rasch und mit Feuer

Astor Piazzolla (1921-1992) – Histoire du Tango für Flöte und Gitarre
1. Bordel 1900 / 2. Café 1930 / 3. Nightclub 1960 / 4. Concert d’Aujourd‘hui
Manuel de Falla (1876-1946) – La Vida Breve
Alle Werke wurden von M.A.Teruel für Kontrabass arrangiert

 

Marc-André Teruel
Immer wieder aufs neue sprengt Marc-André Teruel neue Grenzen und beweist somit, dass es sich um ein einzigartiges Ausnahmetalent handelt. So gewann er im Jänner 2022 mit 19 Jahren den renommierten Schweizer Wettbewerb „Rahn Musikpreis“. Teil dieses Preises ist die Weiterleitung diverser Konzerte in der ganzen Schweiz für die nächsten 4 Jahren.
Ein Highlight der Saison 2021/2022 ist eine Konzertreihe gemeinsam mit dem französischen Cellisten Gautier Capuçon im Rahmen seines Programms „un été en France“.
Im Februar 2022 debütierte Marc-André als Kammermusiker beim renommierten Bürgenstock Festival in der Schweiz gemeinsam mit international anerkannten Musiker wie Andreas Ottensamer, Ray Chen und Maximilian Hornung, um nur einige zu nennen.
Schon mit jungen Jahren zeichnet sich Marc-André bereits mit großen internationalen Erfolgen aus. Hervorzuheben sind der 1. Preis Anton Bruckner’s der Wiener Symphoniker und das gewonnene Probespiel bei der Angelika-Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker. Dazu gehören seine Erfolge bei dem internationalen Karl Ditters von Dittersdorf Wettbewerb in der Slowakei.
Im Herbst 2021 debütierte der junge Kontrabassist in Deutschland bei der Wetzlarer Kulturgemeinschaft. Ab der Saison 2022-2023 wird Marc-André Artist in Residence sein, und es folgt ein CD Projekt.
Neben den solistischen Aktivitäten ist Marc-André ein leidenschaftlicher Kammermusiker. So war er schon mit nur 11 Jahren am internationalen Festival Pablo Casals zu hören. Zusätzlich durfte er 2019 beim renommierten Swiss Alps Classic Festival in Andermatt in der Schweiz spielen, mit Mitgliedern aus den Berliner und Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Emmanuel Tjeknavorian. 2021 debütierte Teruel beim internationalen „Blenio“ Festival im Tessin, Schweiz.
Marc-André Teruel spielt auf einem Kontrabass von Anton Posch, Wien, 1730, der ihm freundlicherweise von einem Privatsponsor aus Österreich zur Verfügung gestellt wird.

Federico Pulina (1995) ist ein italienischer Pianist, Kammermusiker und Lehrer.
Federico Pulina begann sein Klavierstudium im Alter von fünf Jahren in der kleinen städtischen Musikschule seiner Heimatstadt Ploaghe (Sardinien). Er setzte sein Studium in der Klasse von M. Anna Revel am Conservatorio „Luigi Canepa“ in Sassari fort und schloss es im Herbst 2014 mit Bestnote und Auszeichnung ab. Anschließend setzte er ihr Studium in Piacenza unter der Leitung von M. Davide Cabassi fort und erwarb 2019 sein akademisches Master Diplom mit voller Punktzahl cum Laude. Im Fach Kammermusik studierte er bei Marco Decimo, Luca Moretti und Marco Rogliano. Zurzeit absolviert er den Master Solo Performance an der Hochschule Luzern in der Klasse von M. Konstantin Lifschitz.
2011 debütierte Federico Pulina mit dem Orchester Marija Judina im Teatro Storchi in Modena und im Teatro Verdi in Sassari mit Mozarts Konzert KV 488, unter der Leitung von Giovanni Paganelli. Im selben Jahr wurde er zum Einweihungskonzert des renommierten Palazzo Giordano in Sassari eingeladen. Seitdem wird er häufig als Solist und Kammermusiker zu renommierten Musikfestivals in Italien und im Ausland eingeladen.
Die Liebe zum Kammermusikrepertoire und die Freundschaft mit Alice Boiardi (Violoncello) und Irene Barbieri (Violine) führte dazu, dass Federico Pulina im Jahr 2018 das Trio “Fenice” gründete, eine Formation, mit der er immer noch aktiv konzertiert.
Federico Pulina hat zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben gewonnen. Zu seinen jüngsten Erfolgen zählen der erste Preis beim Luigi Nono International Competition und der erste Preis beim Wettbewerb zum Gedenken an das Duo Giangrandi Eggman. Beim AEVEA-Klavierwettbewerb gehörte er zu den Finalisten und erhielt die Möglichkeit, die kompletten Etüden von F. Chopin im Maffeiana-Saal von Verona aufzunehmen.
Im August 2020 wurde Federico Pulina als Teilnehmer der Kammermusik-Akademie von Bari ausgewählt und er wird in die zukünftigen Konzertprogramme der Akademie aufgenommen. Im selben Monat wurde er als einziger italienischer Student zu den Sommerkursen der Stiftung Theo und Petra Lieven nach Wien eingeladen und traf dort auf bekannte Dozenten wie Jean-Marc Luisada, Alon Goldstein, Jura Margulis, Claudio Martínez Mehner, Ferenc Rados und Rita Wagner.
Im Juni 2021 gab er sein Debüt im KKL Luzern mit dem Klavierkonzert von G. Ligeti, begleitet vom Luzerner Sinfonieorchester unter der Leitung von James Gaffigan. Im darauf folgenden Monat wurde er mit dem Roscini-Padalino-Preis der Stiftung Brunello und Federica Cucinelli ausgezeichnet.
Im September 2021 erschien seine erste Studioaufnahme beim Label DaVinci Publishing mit Chopins Op. 25 und dem ersten Studienbuch von G. Ligeti.
Federico Pulina unterrichtet zur Zeit bis Februar 2022 ein ca. 30 % Pensum an der Musikschule Kilchberg-Rüschlikon.

Details

Datum:
Juni 19
Zeit:
5:00 pm