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Sankt-Karli-Kirche Luzern: Sonntags-Soirée; Klaviertrio mit José Louis Rubio (Violine) Simone Ceppetelli  (Cello) und Tommaso Carlini (Klavier)

März 27 @ 5:00 pm

José Louis Rubio (Violine)
Simone Ceppetelli  (Cello)
Tommaso Carlini (Klavier)

J.S. Bach – Aus Sonate Nr. 2 in a-moll BWV 1003 für solo Violine

Andante und Allegro
R. Schumann – Fantasiestücke op. 73 für Cello und Klavier.
I. Zart und mit Ausdruck (Tender and with expression)
II. Lebhaft, leicht
F. Mendelssohn – Klaviertrio No. 2 op. 66 in c-moll.
I. Allegro energico e con fuoco
II. Andante espresivo
III. Scherzo. Molto Allegro quasi Presto
IV. Finale. Allegro appassionato

 

José Luis Rubio Reyes
Der in Havanna, Kuba, geborene Violinist José Luis Rubio Reyes begann im Alter von acht Jahren, Geige zu spielen. Zeitgleich nahm er eine 11-jährige Musikausbildung in seiner Heimatstadt auf. Der kubanische Geigenspieler hat sich in seiner bisherigen Karriere bezüglich des Umgangs sowohl mit der Barock- als auch mit der modernen Violine spezialisiert. Nach erfolgreicher Beendigung seines Musikstudiums am Instituto Superior de Arte – ISA (Hochschule der Künste) im Jahr 2019, absolvierte er im Sommer gleichen Jahres einen Postgraduate Kurs mit Schwerpunkt in alter Musik bei Musikern aus dem Ensemble „Balthasar Neumann“ in Deutschland. Seit März 2020 ist er Studierender im Studiengang „Bachelor of Arts in Music“ (Hauptfach Geige) in der Klasse von Prof. Igor Karsko und Sebastian Bohren an der Hochschule Luzern-Musik.
Im Hinblick auf die interkulturelle Natur jeglicher Kunstform ist Herr Rubio Reyes bereits in den folgenden Ländern sowohl als Solist, als auch in Kooperation mit anderen Kollegen aufgetreten: Schweiz, Deutschland, USA, Kolumbien, Mexico, Kuba, Spanien, Italien u.a. Ebenfalls durfte er als Solist in Begleitung renommierter Sinfonieorchester Kubas wie des nationalen Sinfonieorchesters und des Liceum Mozartiano in Havanna musizieren. Der kubanische Violinist ist außerdem Träger erster Preise verschiedener nationaler sowie internationaler Wettbewerbe, unter denen der Wettbewerb für junge Solisten „UNEAC 2012“, der Wettbewerb für Kammermusik „Musicalia 2017“, der Wettbewerb für Kammermusik „UNEAC 2018“ und der Violinwettbewerb „Frank Preuss 2018“ besonders hervorgehoben werden können.
Seine Spieltechnik durfte er durch die Teilnahme an den von den folgenden renommierten Violinisten erteilten Meisterkursen weiterentwickeln: Ryu Goto, Vilmos Olah, Walter Reiter, Renaud Capuçon, Utho Ughi, Stanley Ritchie, Midori Seiler, Ilmar López-Gavilán, Alexander Gilman, Rainer Schmidt, Mayumi Seiler, Elmar Oliveira, Enrico Onofri, Andrés Cárdenes, Philp Draganov und Andreas Janke.

Simone Ceppetelli
Simone Ceppetelli wurde in Mailand geboren und begann sein Studium im Alter von 4 Jahren mit der Susuky-Methode. Während seines Studiums besuchte er das Konservatorium von Modena und schloss sein Studium der Kammermusik am Konservatorium „Nicolini“ von Piacenza mit der höchsten Note und Auszeichnung ab. Gleichzeitig besuchte er Akademien wie die von Portogruaro und Fiesole, die es ihm ermöglichten, bei bedeutenden Cellisten wie E. Bronzi, G. Gnocchi, S. Cerrato und P. Bonomini zu lernen. Im Alter von 15 Jahren nahm er mit A. Andriani die 12 Studien von Popper für das Label „Brilliant“ auf. Außerdem gewann er mehrere Wettbewerbe, darunter den „Sara Pratori“-Preis, den „Crescendo“-Preis und den „Val Tidone“-Wettbewerb. Im Jahr 2019 wurde er in die Akademie des Teatro del Regio in Turin und in das Jugendorchester L. Cherubini unter der Leitung von Maestro R. Muti aufgenommen. Im selben Jahr gründete er das Cello-Oktett „On the Bridge“, mit dem er eine Platte für das Label “Da Vinci“ aufnahm und in ganz Italien spielte. Im Jahr 2020 begann er seinen zweiten Masterstudiengang bei Maestro C. Poltera in der Musikhochschule in Luzern.

Tommaso Carlini
Tommaso Carlini wurde 1989 in Civitavecchia geboren und absolvierte seine musikalischen Studien  am Konservatorium «Santa Cecilia» in Rom in der Klasse für Klavier bei Francesco Martucci. Er  erhielt das Diplom mit dem Maximum an Punkten und der speziellen Erwähnung des künstlerischen  Wertes. Nach weiteren Studien bei Aldo Ciccolini und Giovanni Bellucci am Konservatorium Mailand  erhielt er den Master II für Klavier, indem er sich für das Repertoire Liszt spezialisierte.
Zwischenzeitlich besuchte er die Meisterklassen (unter anderem) bei Michele Campanella, Marc Laforet, Elissò Virsaladze, Leslie Howard und Andrzej Jasinsky.
Anschliessend erwarb er zwei Master an der Hochschule Luzern (Master in Klavierspiel und Master in  Klavierpädagogik) in der Klasse des Konzertpianisten Konstantin Lifschitz.
Gegenwärtig ist er als Klavierlehrer an der Kantonsschule Alpenquai und der Musikschule in Luzern  tätig.
Tommaso hat verschiedene Preise und Stipendien erhalten: Via Vittorio Preis, Preis der Region  Latium, Stipendium der Stiftung Italia-Giappone für drei Monate an der Toho Gakuen School in  Tokio, Hella Siegrist Musikpreis.
Er spielte bereits als Solist und mit Orchestern in Italien sowie im Ausland: Französische Akademie in  der Villa Medici in Rom, Musikpark Rom (Sinopoli Saal), Auditorien der Konservatorien Rom und  Palermo, Saal der Protomoteca in Campidoglio in Rom, Vatican Institut für sacred music in Vatican,  Ungarischen Institut in Paris, Theater «Equinoxe» in Chateauroux, Salle de fetes in Modane, Kennedy  Haus in Darmstadt, Mirbachov Palac in Bratislava, St Charles hall in Meggen, st. Mary’s Perivale in  London….
Tommaso hat in 2012 für das Projekt «Liszt a Roma» eine DVD aufgezeichnet, realisiert durch die  Musik-Psychologin und Pianistin Gaia Vazzoler in Zusammenarbeit mit Michele Campanella und  Mario Bortolotto, und momentan nimmt er eine CD mit den Kompositionen 1838-39 von F. Chopin  für die Firma «finest art» auf (NAXOS).
Tommaso war Aktiv auch als Jazz-Schlagzeuger in Italien und im Ausland: Musikpark Rom «sala  Petrassi», Florenz, Teatro della Pergola, Rom, Casa del Jazz, Bourges festival «ein Sommer in  Bourges» in Zusammenarbeit mit Francesco Bruno, Enzo Pietropaoli, Xavier Girotto, Pietropaoli  Principato, Alessandro Gwis und Luca Pirozzi, Mario Corvini war an verschiedenen Projekten  beteiligt, wie am OJVC (Jazz-Orchester der Villa Celimontana) oder der CD-DVD «Le parole altre»  des Gitarristen Francesco Bruno, beauftragt und publiziert durch den Journalisten TizianoTerzani.

Details

Datum:
März 27
Zeit:
5:00 pm